Tipps zur Entschleunigung im Alltag

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Tipps zur Entschleunigung im Alltag

Abschalten können, die Bühnenwechsel von beruflichen zu privaten Rollen gut hinzubekommen und entschleunigen zu können, sind die Herausforderungen im daily business. Hier Tipps zum Ausprobieren.


Regelmäßig Pausen einlegen

alle 90 Min 10-15 Minuten etwas anderes als bisher tun ( wenn sie vor dem Computer gearbeitet haben, in der Pause vermeiden z.b. Computerspiele zu spielen, sondern in die Bewegung gehen, aufstehen, Raum verlassen etc. eben etwas anderes tun. – Warum?: Jede Handlung evoziert unterschiedliche neuronale Vernetzungsketten in rechter und linker Gehirnhälfte , wenn man immer dasselbe macht, verkümmern andere Vernetzungen, das Gehirn wird nur einseitig beansprucht. Für eine optimale Nutzung unseres Steuerungsorgans, muss es auch unterschiedlich gefordert werden!


3D-Formel beachten – D
aily Digital Detox

  • bewusst handyfreie Zeiten einlegen
  • Telefonsprechstunden ausgeben oder bewusst Termine setzen und ausmachen, damit man nicht ständig das Gefühl hat, erreichbar sein zu müssen
  • Bewusst laptopfreie oder computerfreie Zeiten einplanen
  • Abschirmungsmaßnahmen von Werbemails – newsletter alle halbe Jahre durchforsten und abbestellen, die nicht mehr erhalten werden wollen
  • Wenn man konzentriert an etwas arbeiten möchte, auch mails nur 2x tgl. vom Server laden lassen, um ständige Unterbrechunge zu minimieren
  • Hintergrundgeräusche minimieren, ev. noise catcher in Großraumbüros aufsetzen
  • Handy, Pad & Co hat im Schlafzimmer nichts verloren!


Bewegungspausen einlegen

  • Regelmäßige Bewegung, unser Körper ist nicht konzipiert 8 Stunden nur sitzend vor dem PC zu verbringen
  • Bewegung heißt auch nicht immer, ich muss jetzt Leistungssport machen oder in ein Fitnesscenter gehen. Man kann auch Bewegungseinheiten ganz einfach einlegen, indem man einmal nicht mit dem Lift fährt, sondern die Treppe nimmt, bei öffentlichen Verkehrsmitteln eine Station früher aussteigt und den Rest zu Fuß geht, man einmal eine Runde um den Häuserblock geht, anstatt Mengen von Kaffee zu konsumieren


Entspannungsübungen in den Tag einbauen

  • B. Atemübungen, Dehnungsübungen, Progressive Muskelentspannung, Yoga oder Qi Gong Übungen etc.
  • Meditationsübungen von 1-5 Minuten Länge in Alltag integrieren
  • Richten sie sogenannte „30er Zonen“ im Alltag ein. Im Verkehr gibt es auch in bestimmten verkehrsberuhigten Zonen Geschwindigkeitsbegrenzungen. Legen sie solche „30er – Zonen“ ein. (Manchmal ist es hilfreich eine Art kleines Verkehrsschild in ihrer Umgebung anzubringen zur Erinnerung!)


Bewusst Zeit nehmen zum Essen

  • Nehmen Sie sich bewusst Zeit zu Essen, anstatt zu verschlingen und trinken sie ausreichend, (eine gefüllte Wasserflasche oder ein Teekrug am Tisch erleichtert den Überblick über die Flüssigkeitszufuhr)


Erntezeiten einplanen

  • Eines nach dem anderen erledigen und „Erntezeiten“ einplanen, innehalten und Gelungenes, Geschafftes würdigen, anerkennen und wertschätzen für sich und andere
  • Verzichten Sie auf unnötige Vergleiche, bleiben sie bei sich und halten sie es mit dem Wahlspruch der kleinen PfadfinderInnen, die sich selbst sagen: „So gut ich kann!“
  • Richten Sie am Ende des Tages Ihren Blick auf Gelungenes
  • Stecken Sie sich täglich höchstens 1-2 wirklich realisierbare Ziele und „ernten“ nicht vergessen


Hier & Jetzt und nicht schon fünf Schritte weiter

  • Wenn Sie lesen, lesen Sie. Wenn Sie telefonieren, telefonieren Sie. Wenn Sie schreiben, schreiben Sie. Werden Sie achtsam bei den Dingen die Sie gerade machen im Hier und Jetzt und vermeiden Sie sich ständig den Druck zu machen, was sie noch alles erledigen müssen. Die Dinge werden getan, wenn sie getan werden können.
  • Erlauben Sie sich auch einmal etwas hintanzustellen und nicht sofort zu erledigen. (wenn sie nach Hause kommen, kehren Sie einmal wirklich ein, nehmen Sie mal kurz Platz, bevor Sie sich sofort an die Haushaltsarbeit machen)


Rituale in den Alltag integrieren

  • Machen Sie nur solche Übungen, (wie oben beschrieben) die sie mögen und die Sinn für Sie machen, und nicht weil Sie sie erfüllen müssen
  • Versuchen Sie oben genannte „Übungen“ ritualisiert in den Alltag einzufügen, bis sie gar nicht mehr bewusst daran denken müssen, sondern sie „selbst-verständlich“ zu ihrem Leben gehören, wie das tägliche Aufstehen und Zähneputzen

 

Hilfe bei der Umsetzung: Lisa Tomaschek-Habrina l.tomaschek@esba.eu

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2018-02-07T18:25:18+00:00